Werdegang

  • Ich bin in Karlsruhe geboren, in München aufgewachsen. Medizinstudium und Promotion erfolgten1982 an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München.
  • 1982/83 Forschungs- und Weiterbildungsaufenthalt für Brust-Diagnostik an verschiedenen renommierten Instituten in den USA als Stipendiatin der Dt. Krebshilfe.
  • 1983 US-amerikanisches Staatsexamen
  • 1984 -1990 Facharztausbildung Radiologie und Spezialisierung in Brustdiagnostik am Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ab 1990 Oberärztin am Klinikum Großhadern, LMU München.
  • 1992 Habilitation (Thema: Kernspintomographie/MRT der Brust) und Dozentur an der LMU München. (Danach familiär bedingter Ortswechsel nach Leipzig):
  • 1994-2003 arbeitete ich als Stellvertreterin des Direktors der Diagn. Radiologie an der Universität Halle.
  • 1996-2003 C3-Professur für Diagnostische Radiologie /Schwerpunkt Brustdiagnostik an der Universität Halle.
  • 2003-1/2007 Leiterin der unabhängigen Abt. für bildgebende und interventionelle Mammadiagnostik, Röntgeninstitut, Klinikum rechts der Isar der TU München
  • 2005 Ernennung zur Leiterin des Referenzzentrum München für Mammographie
  • Seit 2006 folgten Aufbau und Leitung des Referenzzentrum Mammographie München. (Das RZM ist zusammen mit 4 weiteren nationalen Referenzzentren für Fortbildung, Qualitätssicherung und begleitende Forschung im deutschen Mammographie-Screening-Programm verantwortlich. Das RZM ist zuständig für die Länder Bayern und Thüringen)
  • Seit 2006 leite ich als programmverantwortliche Ärztin die Screeningregion München Süd.
  • Von 2/2007 bis 3/2012 Initiierung einer Abteilung Brustdiagnose am MVZ Radiologie Haidhausen
  • 4/2012 Gründung und seither Leitung der Brustdiagnostik München in der Sonnenstraße 29, 80331 München

Spezialisierung

Seit Beginn meiner ärztlichen Tätigkeit 1982 habe ich mich auf Brustdiagnostik spezialisiert und bin seit 2003 ausschließlich auf diesem Gebiet tätig.
Ich bin Autorin verschiedener national und international veröffentlichter Lehrbücher und Buchkapitel über Brustdiagnostik. Als geladene Expertin bin ich auf nationalen und internationalen Kongressen, Konsensustreffen, in Gremien (u.a. Mitglied der Working Group des International Agency of Reseach in Cancer IARC der WHO und Mitglied der S3-leitlinien-Kommission) (Zu den Kursen am RZM: siehe auch www.referenzzentrum-muenchen.de).

Forschung

  • Ich bin seit 1982/83 wissenschaftlich auf dem Gebiet der Brustdiagnostik tätig. Bedeutende Innovationen in der Brustdiagnostik gehen auf meine Arbeiten zurück.
  • 1985 Erstbeschreibung der Kontrastmittel-Kernspintomographie der Brust (auch Mamma-MRT oder MR-Mammographie genannt); seither Erforschung und Etablierung des Verfahrens. Die KM-MRT und die ebenfalls von uns erst-beschriebene dynamische KM-MRT der Brust (MR-Mammographie) gilt inzwischen als das meist versprechende neue Verfahren für die bildgebende Früherkennung des familiären Brustkrebs. Sie wird auch eingesetzt bei Unklarheiten nach brusterhaltender Therapie, nach Wiederaufbauplastik, in der Primärtumorsuche und bei gewissen Fragestellungen zur exakten Ausdehnungsbestimmung von Brustkrebs vor geplanter Brusterhaltung oder bei Problemfällen, die mit konventioneller Diagnostik nicht gelöst werden können.
  • Seit 1992 Erstbeschreibung und Entwicklung von Verfahren zur MR-gestützten präoperativen Markierung. Damit kleine, nicht tastbare Veränderungen und Brustkrebsherde, die nur mit Kernspintomographie sichtbar sind, vom Operateur aufgefunden werden können, müssen diese vor Operation unter „MR-Steuerung“ markiert werden.
  • Seit 1996 Einführung der stereotaktischen Vakuumbiopsie der Brust in Europa. Das Verfahren, das meist ambulant durchführbar ist, erlaubt eine schonende und sichere Gewebsuntersuchung von kleinen nicht tastbaren, nur mammographisch sichtbaren Veränderungen. Hierdurch können zahlreiche Operationen bei mammographisch entdeckten, schlussendlich aber gutartigen Befunden eingespart werden. Inzwischen gilt das Verfahren als Methode der Wahl für die Abklärung kleiner Mikrokalkgruppen und wird in Deutschland und vielen anderen Ländern von den Krankenkassen anerkannt
  • 1992 und 1997 Erstbeschreibung und Entwicklung von Verfahren zur schonenden Gewebsentnahme von Herden, die nur mit MRT (Kernspintomographie) sichtbar sind. Dieses Verfahren erlaubt, ähnlich wie die stereotaktische Vakuumbiopsie, Operationen bei nur kernspintomographisch sichtbaren Herden einzusparen.
  • Leitung nationaler und internationaler Multicenterstudien, deren Ergebnisse zur Etablierung der o.g. Verfahren beigetragen haben (Vgl. auch Publikationen).
  • Autorin verschiedener Patente für Geräteneuentwicklungen in der interventionellen Mammadiagnostik für bildgebungs-gestützte minimal invasive Gewebe-Untersuchungen (Die Patente sind großenteils an Firmen weitergegeben und umgesetzt).

Auszeichnungen

Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen und Preisen für einzelne wissenschaftliche Arbeiten wurden mir folgende Preise von hervorragender Bedeutung in Anerkennung meines jeweiligen wissenschaftlichen Gesamtwerkes überreicht:

  • der Holthusen-Ring, die höchste Auszeichnung der Dt. Röntgengesellschaft, verliehen 1992 „ in Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Verdienste in der radiologischen Diagnostik von Erkrankungen der Brustdrüse....“
  • der europäischen Yvette- Mayent - Curie -Preis, verliehen vom französischen Kultusminister 1999 „für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Physik, Chemie, Biologie oder Medizin, die wichtige Verbesserungen bei Früherkennung, Diagnose oder Therapie von Krebserkrankungen erwarten lassen.“
  • Gold Medal, verliehen 9/2016 von der European Society of Breast Imaging (EUSOBI). Anerkennung als hervorragende Autorität der Brustdiagnostik

Unter Verweis auf meine wissenschaftlichen Verdienste bin ich in Lexika wie „The Marquis Who’s Who“; im Sonderband „The Global 5oo“ (Baron’s Who ‚s Who) sowie bei „Top 100 Health Professionals“ vom International Biobliographical Centre, Cambridge genannt.

Ämter/Tätigkeiten:

  • Mitglied der Dt. Röntgengesellschaft, der europäischen und der nordamerikanischen Röntgengesellschaft, der dt. senologischen Gesellschaft und der European Society of Breast Imaging (EUSOBI)
  • Reviewer und Mitglied des Editorial Board verschiedener nationaler und internationaler wissenschaftlicher Zeitschriften
  • Tagungsleiterin des Dt. Senologiekongresse 1994 in Leipzig .
  • Vorsitzende des Programmkommittees Brustdiagnostik beim Europäischen Röntgenkongress (Wien ) 2001 und 2002.
  • Leiterin des wissenschaftlichen Beirates und des Lenkungsausschusses des Bayrischen Mammographie-Screening-Projektes (Laufzeit 2003-Ende 2006),
  • Vorstandsmitglied der Dt. Senologischen Gesellschaft (bis 2008 entspr. maximaler Dauer der Vorstands-Mitgliedschaft),
  • Leiterin internationaler Konsensuskonferenzen zur stereotaktischen Vakuumbiopsie (1999) und zur MR-gestützten Vakuumbiopsie (2006);
  • Mitglied der Leitlinien-Kommission S2-Leitlinie für die Therapie des Mamakarzinoms (www.senologie.org)
  • Kommissionsmitglied renommierter internationaler und nationaler interdisziplinärer Konsensuskonferenzen zum Thema Brustkrebs (Miami 2000, Mailand 2005, Philadelphia 2007, Sienna 2008)
  • Mitglied der Working Group de Int. Agency of Research in Cancer (IARC) der WHO 2015/16
  • Mitglied der Leitlinien-Kommission S3-Leitlinie für die Früherkennung des Mammakarzinoms sowie (www.senologie.org)
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